<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Genie</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Genie"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Genie rootpage-Genie skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Genie</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Ein <b>Genie</b> (über das <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französische</a> <i>génie</i> vom <a href="Latein" title="Latein">lateinischen</a> <i>genius</i>, ursprüngl. „erzeugende Kraft“) ist eine Person mit überragender schöpferischer <a href="Geist" title="Geist">Geisteskraft</a> („ein genialer <a href="Wissenschaft" title="Wissenschaft">Wissenschaftler</a>“, „ein genialer <a href="K%C3%BCnstler" title="Künstler">Künstler</a>“). Zugleich bezeichnet der Begriff auch die Gabe, über die der geniale Mensch in besonderer Weise verfügt.
</p><p>Genialität kann sich auf allen Gebieten zeigen – künstlerisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, philosophisch, politisch usw. Es kann zwischen <a href="Universalgenie" class="mw-redirect" title="Universalgenie">Universalgenies</a>, Genies und „verkannten Genies“ unterschieden werden.<sup id="cite_ref-:0_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als <i>Geniologie</i> bezeichnet man die Lehre von den genialen Veranlagungen, ihren Bedingungen und Formen. Historisch betrachtet war die Geniologie von struktureller <a href="Misogynie" title="Misogynie">Misogynie</a> geprägt, schloss sie doch Frauen lange Zeit per Definition vom Geniebegriff aus.<sup id="cite_ref-:3_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:3-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herkunft_und_Begriffsgeschichte">Herkunft und Begriffsgeschichte</h2></div>
<p>Der Begriff des Genies hat zwei unterschiedliche Wurzeln: Im <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englischen Sprachraum</a> stammt er vom lateinischen <a href="Genius" title="Genius">Genius</a> ab, einem Schutzgeist in der <a href="R%C3%B6mische_Mythologie" title="Römische Mythologie">römischen Religion</a>. Der Genius, den nur Männer besaßen, wohnte einem jeden Mann inne und starb mit ihm. Er repräsentierte seine Persönlichkeit und gab ihm die Fähigkeit zur Zeugung von <a href="Nachkommen" class="mw-redirect" title="Nachkommen">Nachkommen</a>. Man kann ihn als ein inneres Wirkungsprinzip bezeichnen. In der <a href="Kunstgeschichte" title="Kunstgeschichte">Kunstgeschichte</a> wurden die <i>Genien</i> in mittelalterlichen <a href="Skulptur" title="Skulptur">Skulpturen</a> und Abbildungen als geflügelte Gestalten abgebildet, im <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> waren sie in Form kleiner wohlgenährter Säuglinge eine sehr beliebte Dekoration. Das weibliche Gegenstück zum Genius ist <a href="Juno_(Mythologie)" title="Juno (Mythologie)">Juno</a>.
</p><p>In <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> und <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> kann der Begriff „Genie“ auf <i>ingenium</i> (natürliches, angeborenes <a href="Begabung" title="Begabung">Talent</a>) zurückgeführt werden. In der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> begann man, mit dem Wort „Genie“ nicht mehr einen göttlichen Ursprung in Verbindung zu bringen, sondern künstlerische Schaffenskraft oder die Quelle der <a href="Inspiration" title="Inspiration">Inspiration</a> zu beschreiben.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der französischen <i><a href="Querelle_des_Anciens_et_des_Modernes" title="Querelle des Anciens et des Modernes">Querelle des Anciens et des Modernes</a></i> breitete der Begriff sich dann schlagartig aus und dominierte die <a href="%C3%84sthetik" title="Ästhetik">ästhetischen</a> Debatten: der Begriff „Genie“ stand nun einerseits für den aus sich selbst heraus schaffenden <a href="K%C3%BCnstler" title="Künstler">Künstler</a>, der die Natur nicht nur nachahmt (wie es das frühere ästhetische Modell vorsah), sondern der in seiner <a href="Arbeit_(Philosophie)" title="Arbeit (Philosophie)">Arbeit</a> <i>vollendet</i>, was die <a href="Natur" title="Natur">Natur</a> selbst noch nicht vollenden konnte, andererseits für dessen Begabung bzw. Talent. Laut <a href="Charles_Perrault" title="Charles Perrault">Charles Perrault</a>, „der Wortführer der <i>Modernen</i>“, „die geniale Ablösung vom Vorhandenen sich nicht auf die Natur, sondern auf die vorgegebenen Kunstregeln und die historischen Voraussetzungen bezieht… Das Genie steht noch nicht gegen di Regeln und di <i>Kunst</i> (l'art), aber er erhebt sich über sie“.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In England wurden die theoretischen Grundlagen des Geniekults vor allem von <a href="Anthony_Ashley-Cooper%2C_3._Earl_of_Shaftesbury" class="mw-redirect" title="Anthony Ashley-Cooper, 3. Earl of Shaftesbury">Shaftesbury</a> gelegt. Dadurch wurde wiederum <a href="Immanuel_Kant" title="Immanuel Kant">Immanuel Kant</a> inspiriert, der den kontinentaleuropäischen und den englischen Genie-Begriff zu einer Synthese vereinigte. In seiner <i><a href="Kritik_der_Urteilskraft" title="Kritik der Urteilskraft">Kritik der Urteilskraft</a></i> bezeichnet er das Genie als „<i>unbewußt</i> schaffende Natur“ und als die Instanz, durch die die Natur der Kunst die Regel vorschreibe. Auf diese Weise löst Kant den alten Streit der <i>Querelle des Anciens et des Modernes</i> über Kunst und Natur. Für Kant bezieht sich somit der Genie-Begriff nur auf Künstler, es lässt sich nicht etwa von einem „genialen Wissenschaftler“ reden, denn der Wissenschaftler geht methodisch und rational vor, während das Genie seine Werke schafft, ohne zu wissen, was es tut.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Genie-Begriff Kants hatte großen Einfluss auf die Künstler der <a href="Weimarer_Klassik" title="Weimarer Klassik">Weimarer Klassik</a> und <a href="Romantik" title="Romantik">Romantik</a>. <a href="Jean_Paul" title="Jean Paul">Jean Paul</a> stellte die Frage in den Vordergrund, wie die konkreten Bedingungen für die Schaffung eines genialen <a href="Kunstwerk" title="Kunstwerk">Kunstwerkes</a> aussehen. Bei <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a> ist zwischen seinem frühen Geniebegriff, der in dem vom <a href="Sturm_und_Drang" title="Sturm und Drang">Sturm und Drang</a> geprägten Gedicht „<a href="Prometheus_(Hymne)" title="Prometheus (Hymne)">Prometheus</a>“ zum Ausdruck kommt, und seinem späten, <a href="Humanismus" title="Humanismus">humanistisch</a>-abgeklärten Geniebegriff im „<a href="Faust._Der_Trag%C3%B6die_zweiter_Teil" title="Faust. Der Tragödie zweiter Teil">Faust II</a>“ zu unterscheiden. <a href="Friedrich_Wilhelm_Schelling" class="mw-redirect" title="Friedrich Wilhelm Schelling">Friedrich Wilhelm Schelling</a> betrachtete das Genie als ein Stück von der Absolutheit Gottes. Für die Romantiker <a href="Friedrich_Schlegel" title="Friedrich Schlegel">Friedrich Schlegel</a> und <a href="Novalis" title="Novalis">Novalis</a> war das Genie der „natürliche Zustand des Menschen“ – es gelte nur, diesen Zustand zu bewahren oder zurückzugewinnen. Es war üblich, Kreativität und Genie in der Romantik miteinander zu vermengen, und tatsächlich kann diese Mischung gut bis in die 1900er Jahre beobachtet werden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Wilhelm_von_Humboldt" title="Wilhelm von Humboldt">Wilhelm von Humboldt</a> erweiterte den Geniebegriff zu einem allgemeinen „<a href="Humboldtsches_Bildungsideal" title="Humboldtsches Bildungsideal">Humboldtschen Bildungsideal</a>“. In der Folge wurden nicht nur Künstler, sondern auch Wissenschaftler als Genies bezeichnet.
</p><p>Insgesamt verschob sich mit der Industrialisierung und der einhergehenden Ideologie des Fortschritts damit der Geniebegriff. Genies waren nun Menschen, die Leistung erbrachten. Originalität und Neuheit wurden als zentral angesehen. Damit begann das schöpferische Genie die Zukunft zu repräsentieren.<sup id="cite_ref-:2_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-:2-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="19._Jahrhundert" title="19. Jahrhundert">19. Jahrhundert</a> klang der Geniekult allmählich ab, und der Begriff verschwand aus der <a href="%C3%84sthetik" title="Ästhetik">Ästhetik</a>, in der stattdessen künstlerisches Handwerk, soziale Faktoren usw. in den Vordergrund rückten. In der <a href="Kunst" title="Kunst">Kunst</a> wird der Geniebegriff heute zunehmend kritisch betrachtet, und die Einbindung eines Künstlers oder Autors in den historischen und gesellschaftlich-intellektuellen Kontext betont.
</p><p>Um 1900 wurde der Geniebegriff wieder populär und diente in Wissenschaft, Literatur, Intelligenztests und der ersten Nobelpreisverleihung 1901 als ikonografisches Element, als Etikett, Prädikat, Ehrentitel oder Nimbus und wurde einer Person von der Gesellschaft quasi verliehen. Geisteswissenschaftliche Genieforschung und Genieliteratur um 1900 zeigte sich als Fach, dessen Vertreter stark von Nobilitierung, Auszeichnung, Krönung, Privilegierung bis hin zur heiligengleichen Verehrung berühmter Männer angetrieben wurden.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zuschreibung_und_Kanonbildung">Zuschreibung und Kanonbildung</h2></div>
<p>Als <a href="Universalgenie" class="mw-redirect" title="Universalgenie">Universalgenie</a> werden zum Beispiel <a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a>, <a href="Leonardo_da_Vinci" title="Leonardo da Vinci">Leonardo da Vinci</a>, <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a>, <a href="Gottfried_Wilhelm_Leibniz" title="Gottfried Wilhelm Leibniz">Gottfried Wilhelm Leibniz</a>, <a href="Alexander_von_Humboldt" title="Alexander von Humboldt">Alexander von Humboldt</a> und <a href="Al-Chwarizmi" title="Al-Chwarizmi">al-Chwarizmi</a> bezeichnet. Als Genies auf ihrem Gebiet gelten <a href="Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach">Johann Sebastian Bach</a>, <a href="Miles_Davis" title="Miles Davis">Miles Davis</a>, <a href="Nikolaus_Kopernikus" title="Nikolaus Kopernikus">Nikolaus Kopernikus</a>, <a href="Salvador_Dal%C3%AD" title="Salvador Dalí">Salvador Dalí</a>, <a href="Pablo_Picasso" title="Pablo Picasso">Pablo Picasso</a>, <a href="William_Shakespeare" title="William Shakespeare">William Shakespeare</a>, <a href="Friedrich_Schiller" title="Friedrich Schiller">Friedrich Schiller</a>, <a href="Isaac_Newton" title="Isaac Newton">Isaac Newton</a>, <a href="Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart">Wolfgang Amadeus Mozart</a>, <a href="Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn">Joseph Haydn</a>, <a href="John_Coltrane" title="John Coltrane">John Coltrane</a>, <a href="Thomas_Alva_Edison" title="Thomas Alva Edison">Thomas Alva Edison</a>, <a href="Albert_Einstein" title="Albert Einstein">Albert Einstein</a>, <a href="Leonhard_Euler" title="Leonhard Euler">Leonhard Euler</a>, <a href="Carl_Friedrich_Gau%C3%9F" title="Carl Friedrich Gauß">Carl Friedrich Gauß</a>, <a href="Nikola_Tesla" title="Nikola Tesla">Nikola Tesla</a>, <a href="Immanuel_Kant" title="Immanuel Kant">Immanuel Kant</a>, <a href="Charles_Darwin" title="Charles Darwin">Charles Darwin</a>, <a href="Ludwig_Wittgenstein" title="Ludwig Wittgenstein">Ludwig Wittgenstein</a> und <a href="Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven">Ludwig van Beethoven</a>.
</p><p>Die Auswahl zeigt, dass der Geniebegriff vom kulturellen Kontext abhängt: Deutschsprachige Personen sind hier überrepräsentiert. In anderen Fällen, wie bei <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a>, <a href="Lenin" class="mw-redirect" title="Lenin">Lenin</a>, <a href="Sigmund_Freud" title="Sigmund Freud">Sigmund Freud</a> oder <a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Theodor W. Adorno</a> besteht keine allgemeine Einigkeit, ob diese Person als Genie anzusehen sei, da die Einschätzung dieser Personen in der Regel von der persönlichen <a href="Politik" title="Politik">politischen</a> <a href="Weltanschauung" title="Weltanschauung">Weltanschauung</a> des Betrachters beeinflusst wird.
</p><p>Sowohl der Begriff des Genies als auch der Kanon von Genies umfasst fast ausnahmslos Männer. Dies geht u. a. drauf zurück, dass bereits in der Antike Männern mehr Vernunft, Moral und Erfindungsgabe zugeschrieben wurde als Frauen. Damit war die männliche Geisteskraft als die schöpferische-fortschrittliche definiert, während die weibliche als minderwertig und geistlos angesehen wurde.<sup id="cite_ref-:3_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:3-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:2_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-:2-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mechanismen_des_Ausschlusses_weiblicher_Genies">Mechanismen des Ausschlusses weiblicher Genies</h3></div>
<p>Die mit Genies verbundene schöpferische Geistigkeit und Weiblichsein galten lange Zeit und teilweise bis heute als unvereinbar.<sup id="cite_ref-:3_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-:3-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausdrücklich ausgeschlossen vom Geniebegriff wurden Frauen beispielsweise von <a href="Cesare_Lombroso" title="Cesare Lombroso">Cesare Lombroso</a>. Er behauptete, Frauen wären nicht originell und hauptsächlich konservativ. Wo er nicht umhinkam, die Genialität einiger Frauen anzuerkennen, erklärte er, diese müssten „etwas Männliches“ in sich haben.<sup id="cite_ref-:2_8-2" class="reference"><a href="#cite_note-:2-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das „Genie“ wurde im 19. Jahrhundert als „nicht-jüdisch“, „nicht-weiblich“ und weit entfernt von Masse, Massenaufständen, Großstadt und Prostitution entworfen. Das Genie stellte dem Schaffenskraft, pure Vergeistigung, biologische „Männlichkeit“ als Grundlage für Wissenschaft und Erkenntnis entgegen. Es bot so eine Antwort auf die erste <a href="Frauenbewegung" title="Frauenbewegung">Frauenbewegung</a> und sich auflösende Geschlechtergrenzen durch die Sexualwissenschaft.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Charles_Darwin" title="Charles Darwin">Charles Darwin</a> vertrat ebenfalls eine männliche Sichtweise, indem er in <a href="Die_Abstammung_des_Menschen_und_die_geschlechtliche_Zuchtwahl" title="Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl">Die Abstammung des Menschen</a> eine <a href="Biologismus" title="Biologismus">biologische Begründung</a> für die angebliche geistige Unterlegenheit der Frau anbot: "<i>Wir können</i> <i>... schliessen, dass ... der mittlere Maßstab der geistigen Kraft beim Manne über dem der Frau stehen muss."</i><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Weibliches Genie trat historisch in den <a href="Sch%C3%B6ne_K%C3%BCnste" class="mw-redirect" title="Schöne Künste">schönen Künsten</a> häufiger auf, insbesondere in der <a href="Literatur" title="Literatur">Literatur</a>. Zum Beispiel sind die weiblichen Anteile an der aus einzelnen Kulturen stammender Weltliteratur wie folgt: Westlich 4 %, Arabisch 1 %, Indisch 5 %, Chinesisch 4 % und Japanisch 8 %. Frauen konnten sich insbesondere in der Literatur hervortun, weil der Zugang zu diesem Tätigkeitsfeld weder akademisch noch durch Institutionen beschränkt ist.<sup id="cite_ref-:4_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-:4-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trotzdem war es für Frauen auch hier schwieriger, sich zu betätigen. Wie <a href="Virginia_Woolf" title="Virginia Woolf">Virginia Woolf</a> in ihrem Essay <a href="Ein_Zimmer_f%C3%BCr_sich_allein" title="Ein Zimmer für sich allein">Ein Zimmer für sich allein</a> unterstreicht, scheiterte die Betätigung von Frauen als <a href="Schriftsteller" title="Schriftsteller">Schriftstellerinnen</a> oft schon daran, dass diese kein <a href="H%C3%A4usliches_Arbeitszimmer" title="Häusliches Arbeitszimmer">häusliches Arbeitszimmer</a> und somit keine <a href="Privatsph%C3%A4re" title="Privatsphäre">Privatsphäre</a> besaßen.
</p><p>Wenn talentierte Frauen ihren Werke publizieren wollten, mussten sie darauf bedacht sein, gesellschaftliche Vorurteile zu vermeiden. Einige taten dies, indem sie unter einem männlichen <a href="Pseudonym" title="Pseudonym">Pseudonym</a> schrieben, wie <a href="Mary_Ann_Evans" class="mw-redirect" title="Mary Ann Evans">Mary Ann Evans</a> (George Elliot) und <a href="George_Sand" title="George Sand">Amantine Lucile Dupin</a> (George Sand).<sup id="cite_ref-:4_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-:4-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definitionen">Definitionen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anhand_der_allgemeinen_Intelligenz">Anhand der allgemeinen Intelligenz</h3></div>
<p>Mindestens bis Anfang der 1990er wurde ein Genie definiert als jemand mit einem außergewöhnlich hohen <a href="Intelligenzquotient" title="Intelligenzquotient">Intelligenzquotienten</a>, typischerweise über 140. Diese Grenze geht zurück auf <a href="Lewis_M._Terman" title="Lewis M. Terman">Lewis Terman</a>, der eine <a href="Terman-Studie" title="Terman-Studie">Langzeitstudie mit Kindern</a> durchführte. Er wollte zeigen, dass Kinder mit einem höheren IQ als Erwachsene extrem große Erfolge und hohe Leistungen bewerkstelligen würden. Für die betreffenden über 1.500 äußerst intelligenten Kinder traf dies jedoch, wenn überhaupt, nur auf wenige zu. Beispielsweise wuchs keines der Kinder zu einem herausragenden Künstler heran.<sup id="cite_ref-Simonton-Reverse_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Simonton-Reverse-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es bekam auch keine der Personen später einen Nobelpreis verliehen. Hingegen wurden zwei Personen, die als Kinder wegen nicht ausreichender Intelligenz von der Stichprobe ausgeschlossen wurden, später Nobelpreise verliehen: <a href="William_Bradford_Shockley" title="William Bradford Shockley">William Shockley</a> und <a href="Luis_Walter_Alvarez" title="Luis Walter Alvarez">Walter Alvarez</a>.<sup id="cite_ref-Simonton-Origins_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Simonton-Origins-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch über diese beiden Beispiele hinaus konnten Unterschiede im Erfolg als Erwachsene nicht durch Unterschiede in der <a href="Allgemeine_Intelligenz" class="mw-redirect" title="Allgemeine Intelligenz">allgemeinen Intelligenz</a> erklärt werden.<sup id="cite_ref-Simonton-Reverse_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-Simonton-Reverse-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Entsprechend ist eine Definition anhand des IQ fragwürdig. Sie geht am Wesen des Genies vorbei, da unter einem Genie jemand verstanden wird, der überragende Leistungen tatsächlich erbrachte, während der Intelligenzquotient nur die Kapazität angibt diese Leistung zu erbringen. In der Konsequenz unterscheidet man auch zwischen Genie und <a href="Begabung" title="Begabung">Talent</a>.<sup id="cite_ref-:0_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die allgemeine Intelligenz <i>alleine</i> ist nicht ausschlaggebend; <a href="Kreativit%C3%A4t" title="Kreativität">Kreativität</a>, <a href="Phantasie" title="Phantasie">Phantasie</a> und <a href="Intuition" title="Intuition">Intuition</a> sind etwa weitere Faktoren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anhand_der_Auswirkungen_des_Werkes">Anhand der Auswirkungen des Werkes</h3></div>
<p><a href="Wilhelm_Lange-Eichbaum" title="Wilhelm Lange-Eichbaum">Wilhelm Lange-Eichbaum</a> wies bereits früh darauf hin, dass es einer Verehrergemeinde bedarf, die eine Hochleistung zu der Leistung eines Genies erklärt: Insbesondere ist aber nachhaltiger Einfluss des Werkes eine Voraussetzung.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ganz ähnlich definierte <a href="Francis_Galton" title="Francis Galton">Francis Galton</a> Genialität im Sinne einer andauernden <a href="Reputation" title="Reputation">Reputation</a>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der englischen Fachliteratur wird die aus der herausragenden Leistung resultierende Auswirkung auf zeitgenössische und nachfolgende Generationen oft mit <i>eminence</i> bezeichnet.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (Dieser Begriff hat im Deutschen keine Entsprechung. Eine wörtliche Übersetzung wäre etwa <i>Herausragend-heit</i>.)
</p><p>Aus der Definition anhand von Leistung und Einfluss ergeben sich u. a. zwei Konsequenzen.
</p><p>Zum einen ermöglicht es, da es unterschiedliche Grade an Leistung und Einfluss gibt, Genialität als ein <a href="Merkmal#Quantitative_und_qualitative_Merkmale" title="Merkmal">quantitatives Merkmal</a> zu betrachten: <a href="Anton_Reicha" title="Anton Reicha">Anton Reicha</a> könnte damit durchaus ein Genie sein, aber sein Zeitgenosse Beethoven wäre ein größeres Genie.<sup id="cite_ref-Simonton-Origins_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-Simonton-Origins-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf Basis der Eminence lassen sich daher auch Rangordnungen von Genies erstellen. So wurde in einer Studie die Eminence von 772 herausragenden Künstlern bewertet, die zwischen den Jahren <a href="1042" title="1042">1042</a> und <a href="1912" title="1912">1912</a> geborenen wurden. Sie ergab Michelangelo auf Platz 1 als größtes Genie im Bereich Kunst.<sup id="cite_ref-:1_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>
Zum anderen schließt die Definition anhand von Leistung und Einfluss die Möglichkeit von <b>verkannten Genies</b>, Personen mit einer herausragenden Leistung ohne umfassende <a href="Rezeption_(Kommunikation)" class="mw-redirect" title="Rezeption (Kommunikation)">Rezeption</a>, aus: dieser Begriff wäre ein <a href="Oxymoron" title="Oxymoron">Oxymoron</a>.<sup id="cite_ref-Simonton-Origins_14-2" class="reference"><a href="#cite_note-Simonton-Origins-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></p><p>Problematisch ist jedoch, dass bei verkannten Genies zwischen einer Leistung und ihrer gesellschaftlichen Anerkennung erhebliche Zeit vergehen kann, z. B. bei <a href="Gregor_Mendel" title="Gregor Mendel">Mendel</a> oder <a href="Vincent_van_Gogh" title="Vincent van Gogh">Van Gogh</a>. Auch wenn die Anerkennung bereits zu Lebzeiten stattfindet, unterliegt sie einem zeitlichen Wandel. Zum Beispiel ist die Anerkennung von 100 herausragenden Persönlichkeiten im Jahr 1911 nicht exakt gleich zu der Anerkennung dieser Personen im Jahr 2002, sondern <i>nur</i> moderat bis stark (<i>r</i> = 0,4) mit dieser <a href="Korrelation" title="Korrelation">korreliert</a>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In ähnlicher Weise beträgt bei der Bewertung des Lebenswerks von <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>-Malern durch Kunsthistoriker aus über 450 Jahren der <a href="Kendall%E2%80%99scher_Konkordanzkoeffizient" class="mw-redirect" title="Kendall’scher Konkordanzkoeffizient">Grad der Übereinstimmung zwischen den Beurteilungen</a> ungefähr <i>W =</i> 0,5 (mögliche Werte: 0 bis 1).<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein anderes Konzept des Genies baut zwar auch auf dem herausragenden Werk auf, setzt aber die Anforderungen höher. Das Wesentliche des Genies sieht man in diesem Fall in seiner <i>originalen Produktivität, die aus sicherer Intuition neue Schaffensbereiche</i> erschließt.<sup id="cite_ref-:0_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So grenze sich das Werk des Genies vom Werk anderer kreativ Tätigen dadurch ab, dass das Werk eines Genies entweder neue Disziplinen erzeugt wie z. B. das <a href="Optisches_Teleskop#Geschichte_der_optischen_Teleskope" title="Optisches Teleskop">Entstehen</a> der <a href="Beobachtende_Astronomie#17._bis_19._Jahrhundert" title="Beobachtende Astronomie">teleskopgestützten Astronomie</a> durch <a href="Galileo_Galilei" title="Galileo Galilei">Galileo Galilei</a>; oder das Werk revolutioniert etablierte Tätigkeitsfelder.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demnach wären allerdings <a href="Johann_Christian_Bach" title="Johann Christian Bach">Johann Christian Bach</a> und <a href="Carl_Philipp_Emanuel_Bach" title="Carl Philipp Emanuel Bach">Carl Philipp Emanuel Bach</a> eher Genies als Johann Sebastian Bach, da durch sie die Musikgeschichte stärker beeinflusst wurde als durch ihren Vater.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anhand_der_kognitiven_Leistungsfähigkeit_spezifisch_für_das_jeweilige_Tätigkeitsfeld"><span id="Anhand_der_kognitiven_Leistungsf.C3.A4higkeit_spezifisch_f.C3.BCr_das_jeweilige_T.C3.A4tigkeitsfeld"></span>Anhand der kognitiven Leistungsfähigkeit spezifisch für das jeweilige Tätigkeitsfeld</h3></div>
<p>Eine Möglichkeit, Aspekte von Intelligenz mit Genialität in Verbindung zu bringen, besteht darin, weniger von einer Bedeutung der allgemeinen Intelligenz für herausragende Leistungen auszugehen, sondern von einer hohen Bedeutung einzelner kognitiver Fähigkeiten, die je nach Tätigkeitsfeld andere sind und bei Genies überragend wären. Hypothetisch wären damit Ergebnisse von Genies bei einem IQ-Test, der die allgemeine Intelligenz beurteilen sollte, wahrscheinlich nicht überragend gewesen. Beispielsweise würde man Mozart eine niedrige Intelligenz zuordnen, wenn er anhand seiner mathematischen Leistung beurteilt worden wäre. Genauso würde man <a href="Blaise_Pascal" title="Blaise Pascal">Pascal</a> einen niedrigen IQ-Wert unterstellen, wenn man ihn auf Grund seiner musikalischen Fähigkeiten bewertet hätte.<sup id="cite_ref-Simonton-Reverse_13-2" class="reference"><a href="#cite_note-Simonton-Reverse-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein tatsächlich <a href="Psychometrie" title="Psychometrie">psychometrisch</a> gemessenes Beispiel für diesen Zusammenhang wäre der oft als Schachgenie bezeichnete <a href="Garri_Kimowitsch_Kasparow" title="Garri Kimowitsch Kasparow">Kasparow</a>. Seine allgemeine Intelligenz ist nur überdurchschnittlich, während einzelne kognitive Fähigkeiten überragend sind.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dementsprechend wäre ein Genie definiert als jemand mit herausragenden, bereichsspezifischen geistigen Fähigkeiten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Charakteristika">Charakteristika</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Persönlichkeitsmerkmale"><span id="Pers.C3.B6nlichkeitsmerkmale"></span>Persönlichkeitsmerkmale</h3></div>
<p><a href="Catharine_Cox_Miles" title="Catharine Cox Miles">Catharine Cox</a> erforschte die Bedeutung der Persönlichkeit in einer Stichprobe von 100 Genies. Sie kam zu der Schlussfolgerung, „dass hohe, aber nicht höchste Intelligenz, kombiniert mit der größten <a href="Ausdauer_(Psychologie)" title="Ausdauer (Psychologie)">Beharrlichkeit</a>, größere Leistung und Bedeutung erreichen wird als die höchste Intelligenz mit etwas weniger Beharrlichkeit.“<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (Siehe auch <a href="Kreativit%C3%A4t#Intelligenz" title="Kreativität">Schwellenhypothese</a> für die Bedeutung von Intelligenz für Kreativität.)
</p><p>Eine beharrliche Motivation und <a href="Offenheit_(Psychologie)" class="mw-redirect" title="Offenheit (Psychologie)">Offenheit für Erfahrungen</a> sind die beiden <a href="Pers%C3%B6nlichkeitsmerkmal" class="mw-redirect" title="Persönlichkeitsmerkmal">Persönlichkeitsmerkmale</a>, die sich durchgängig über unterschiedliche Tätigkeitsfelder (Wissenschaft, Kunst …) hinweg als wichtig für den Geniestatus herausgestellt haben. Die Bedeutung anderer Persönlichkeitsmerkmale unterscheidet sich sehr je nach Tätigkeitsfeld.<sup id="cite_ref-Simonton-Reverse_13-3" class="reference"><a href="#cite_note-Simonton-Reverse-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Produktivität"><span id="Produktivit.C3.A4t"></span>Produktivität</h3></div>
<p>Eines der am besten etablierten Merkmale von kreativen Genies ist ihre extreme Produktivität, die großartige Gedanken hervorbringt ebenso wie mittelmäßige oder schlichtweg falsche.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Tatsächlich ist im Vergleich zwischen Genies nicht nur die Variabilität der Lebensleistung erheblich – so neigen die produktivsten Genies dazu, mindestens 100-mal mehr Werke zu produzieren als die am wenigsten produktiven –, auch die Häufigkeitsverteilung der Produktivität ist bei weitem nicht normal, sondern extrem <a href="Schiefe_(Statistik)#Interpretation_der_Schiefe" title="Schiefe (Statistik)">rechtsschief</a> verteilt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="„Genie_und_Wahnsinn“"><span id=".E2.80.9EGenie_und_Wahnsinn.E2.80.9C"></span><span id="Wahnsinn"></span>„Genie und Wahnsinn“</h2></div>
<p>Zahlreiche geniale Menschen litten im Laufe ihres Lebens an einer psychischen Störung (z. B. <a href="H%C3%B6lderlin" class="mw-redirect" title="Hölderlin">Hölderlin</a>, <a href="Vincent_van_Gogh" title="Vincent van Gogh">Vincent van Gogh</a>,<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Torquato_Tasso" title="Torquato Tasso">Torquato Tasso</a>,<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Jonathan_Swift" title="Jonathan Swift">Jonathan Swift</a><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="John_Forbes_Nash_Jr." title="John Forbes Nash Jr.">John Forbes Nash Jr.</a><sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).
</p><p>Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde insbesondere von <a href="Psychiater" title="Psychiater">Psychiatern</a> wie <a href="Cesare_Lombroso" title="Cesare Lombroso">Lombroso</a> die Theorie vertreten, Genie mit „Irrsinn“ gleichzusetzen. Dieser Ansatz wird weniger radikal auch von Lange-Eichbaum vertreten. Umfangreich sind also die Arbeiten zwischen Genialität und <a href="Psychische_St%C3%B6rung" title="Psychische Störung">psychischer Störung</a>. Die Psychiatrie der Gegenwart hat die zu weitgehenden Theorien Lombrosos fallen gelassen.
</p><p>Der das Genie überfallende Schaffensdrang wird in der Philosophie verglichen mit bestimmten originellen und gedanklich hochproduktiven Phasen aus den leichteren <a href="Psychopathologie" title="Psychopathologie">psychopathologischen</a> Randgebieten (<a href="Manie" title="Manie">hypomanische Phasenschwankungen</a>, visionäre Vorstadien von <a href="Schizophrenie" title="Schizophrenie">Schizophrenie</a>).<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aus Sicht psychoanalytischer Autoren wird der Prozess der Schöpfung durch <i>vorbewusste Vorgänge</i> bestimmt; wenn diese nicht ungehemmt ablaufen können, gebe es keine echte Kreativität (innere Natur des Menschen).<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So sei z. B. kennzeichnend für die Moderne, dass ein Prozess der <i><a href="Entfremdung" title="Entfremdung">Entfremdung</a> von der inneren Natur</i> durch Bürokratie usw. einsetze. Dies könne unter anderem als Erklärungsansatz weniger häufig erscheinender Genialität gedeutet werden. Zwar würden Genies an <a href="Neurose" title="Neurose">Neurosen</a> und Gemütsschwankungen leiden, doch <i>schöpferische Gedankenprozesse</i> würden ablaufen trotz und nicht wegen des Ankämpfens gegen <i>neurotische Vorgänge</i>, z. B. den sogenannten „Dichterwahnsinn“.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Doch wenn das Leben der Genies als „abartig“ bezeichnet werden kann, dann nicht unbedingt als krankhaft regelwidrige, willkürliche Ausnahme, sondern soziologisch betrachtet zugleich als regelsetzender und gestalthaft-schöpferischer <i>Gipfelpunkt menschlicher Existenz</i>. <a href="Ferdinand_T%C3%B6nnies" title="Ferdinand Tönnies">Ferdinand Tönnies</a> ordnete ihn dem „<a href="Wesenwillen" class="mw-redirect" title="Wesenwillen">Wesenwillen</a>“ des Menschen zu.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Empirische_Befunde">Empirische Befunde</h3></div>
<p>In einer Studie wurde auf der Basis einer Stichprobe von 204 Genies, geboren zwischen 1766 und 1906, der Zusammenhang zwischen <i>Eminence</i> (siehe Abschnitt <a class="mw-selflink-fragment" href="#Anhand_der_Auswirkungen_des_Werkes">Anhand der Auswirkungen des Werkes</a>) und <a href="Psychopathologie" title="Psychopathologie">psychopathologischer Erkrankung</a> untersucht. Die Ergebnisse zeigten einen unterschiedlichen Zusammenhang je nach Tätigkeitsfeld. Für <a href="Schriftsteller" title="Schriftsteller">Schriftsteller</a> und <a href="K%C3%BCnstler" title="Künstler">Künstler</a> gab es einen <a href="Linearer_Zusammenhang" class="mw-redirect" title="Linearer Zusammenhang">linearen Zusammenhang</a> zwischen diesen beiden Eigenschaften: Je ausgeprägter die psychopathologische Belastung, desto größer auch die <i>Eminence</i>. Dagegen lag für <a href="Wissenschaftler" title="Wissenschaftler">Wissenschaftler</a>, <a href="Philosoph" title="Philosoph">Denker</a> und <a href="Komponist" title="Komponist">Komponisten</a> ein Zusammenhang vor, der grafisch dargestellt etwa ein auf dem Kopf stehendes U beschreibt: Die <i>Eminence</i> war am höchsten bei einem mittleren Grad an psychopathologischer Belastung, einem „Optimum“.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_kreative_Hirn_–_psychologische_Studien_zur_Kreativität_der_Genies"><span id="Das_kreative_Hirn_.E2.80.93_psychologische_Studien_zur_Kreativit.C3.A4t_der_Genies"></span>Das kreative Hirn – psychologische Studien zur Kreativität der Genies</h2></div>
<p>Ein Genie hat Ideen, die keiner vorher hatte. Mit anderen Worten: Ein Genie ist <a href="Kreativit%C3%A4t" title="Kreativität">kreativ</a>. Mitte der 1990er Jahre vermutete der Psychologe Hans Eysenck bei besonders kreativen Menschen ähnliche kognitive Mechanismen wie bei Patienten mit <a href="Schizophrenie" title="Schizophrenie">Schizophrenie</a> und dies möglicherweise auf ähnlicher neurologischer Basis. Bei beiden sei der Einfluss bereits gelernter, gespeicherter Gedächtnisinhalte und Gewohnheiten auf neue Wahrnehmungen geringer als im Durchschnitt. Dadurch besäßen sie einen weiteren Assoziationshorizont und könnten so Neues schaffen.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kreative_sind_leichter_abzulenken">Kreative sind leichter abzulenken</h3></div>
<p>Shelly Carson von der <a href="Harvard_University" title="Harvard University">Harvard University</a> in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> hat die kognitive Funktion bei besonders kreativen und weniger kreativen Menschen verglichen.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In ihren Laborversuchen zeigte sich, dass sich Kreative stärker ablenken lassen als weniger Kreative. Carsons erklärt dies damit, dass bei Kreativen eine bestimmte Filterfunktion im Gehirn weniger ausgeprägt ist, die so genannte <a href="Klassische_Konditionierung#Latente_Hemmung" title="Klassische Konditionierung">latente Hemmung</a>. Das bedeutet, dass kreative Köpfe besonders offen für wiederkehrende <a href="Reiz" title="Reiz">Sinnesreize</a> sind. Die Fülle von Informationen könnte eine Erklärung für originelle Verknüpfungen oder innovative Ideen sein. Das Ergebnis wurde dahingehend interpretiert, dass dies Eysencks Theorie unterstützt. Besonders kreativ macht die reduzierte Filterfunktion in Verbindung mit einem hohen Intelligenzquotienten. Dieser trägt möglicherweise dazu bei, dass aus der Fülle von Informationen tatsächlich nur diejenigen weiterverwertet werden, die aktuell gebraucht werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Hochbegabung" title="Hochbegabung">Hochbegabung</a></li>
<li><a href="Intelligenz" title="Intelligenz">Intelligenz</a></li>
<li><a href="Wunderkind" title="Wunderkind">Wunderkind</a></li>
<li><a href="Inspiration" title="Inspiration">Inspiration</a></li>
<li><a href="Talentfamilie" title="Talentfamilie">Talentfamilie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p>(chronologisch)
</p>
<ul><li>Cesare Lombroso: <i>Genio e Follia.</i> 1864.</li>
<li>Wilhelm Lange-Eichbaum: <i>Genie – Irrsinn und Ruhm</i>. Verlag von E. Reinhardt, München 1928. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.entwicklung-der-psychiatrie.de/seiten/65.1_lange_eichbaum_genie_irrsinn_und_ruhm.htm">(entwicklung-der-psychiatrie.de)</a>
<ul><li>Neuausgabe (herausgegeben von Wolfram Kurth): <i>Genie, Irrsinn und Ruhm.</i> 6. Auflage. Ernst Reinhardt Verlag, München / Basel 1967. (auch 1979)</li>
<li>Neuausgabe 1986–1996 in 11 Bänden:</li>
<li>Band 1: <i>Die Lehre vom Genie</i></li>
<li>Band 2: <i>Die Komponisten</i></li>
<li>Band 3: <i>Die Maler und Bildhauer</i></li>
<li>Band 4 und 5: <i>Die Dichter und Schriftsteller</i></li>
<li>Band 6: <i>Die religiösen Führer</i></li>
<li>Band 7: <i>Die Philosophen und Denker</i></li>
<li>Band 8: <i>Die Politiker und Feldherren</i></li>
<li>Band 9: <i>Die Wissenschaftler und Forscher</i></li>
<li>Band 10: <i>Die Erfinder und Entdecker</i></li>
<li>Band 11: <i>Die Revolutionäre und Sozialreformer</i></li></ul></li>
<li><a href="Ernst_Kretschmer" title="Ernst Kretschmer">Ernst Kretschmer</a>: <i>Geniale Menschen</i>. Mit einer Porträtsammlung. J. Springer, Berlin 1929. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.entwicklung-der-psychiatrie.de/seiten/66_kretschmer_geniale_menschen.htm">(entwicklung-der-psychiatrie.de)</a></li>
<li><a href="Rudolf_Goldschmit-Jentner" title="Rudolf Goldschmit-Jentner">Rudolf K. Goldschmit-Jentner</a>: <i>Die Begegnung mit dem Genius. Darstellungen und Betrachtungen</i>. Christian-Wegner-Verlag, Hamburg 1939.</li>
<li><a href="G%C3%A9za_R%C3%A9v%C3%A9sz" title="Géza Révész">Géza Révész</a>: <i>Talent und Genie: Grundzüge einer Begabungspsychologie.</i> (= <i><a href="Sammlung_Dalp" title="Sammlung Dalp">Sammlung Dalp</a>.</i> Band 76). Francke, Bern 1952.</li>
<li><a href="Joachim_Fernau" title="Joachim Fernau">Joachim Fernau</a>: <i>Abschied von den Genies. Die Genies der Deutschen und die Welt von morgen.</i> Stalling, Oldenburg 1953 (später veröffentlicht als <i>Die Genies der Deutschen</i>).</li>
<li><a href="Jochen_Schmidt_(Germanist)" title="Jochen Schmidt (Germanist)">Jochen Schmidt</a>: <i>Die Geschichte des Genie-Gedankens in der deutschen Literatur, Philosophie und Politik 1750–1945</i>. 2 Bände. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1985.</li>
<li>Julia B. Köhne und Barbara Ventarola (Hrsg.): <i>Weibliche Genieentwürfe. Eine alternative Geschichte des schöpferischen Subjekts</i>, Würzburg 2022</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Genie" class="extiw external" title="q:Genie">Wikiquote: Genie</a></b> – Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Genie" class="extiw external" title="wikt:Genie">Wiktionary: Genie</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li>Joachim Czichos: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/_Genie_und_Wahnsinn___Schriftsteller_besonders_gefaehrdet_durch_psychische_Stoerungen1771015588742.html"><i>Genie und Wahnsinn</i></a> Wissenschaft Aktuell, 18. Oktober 2012</li>
<li>Stefanie Maeck: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neuregulin-1-genie-und-schizophrenie-moeglicherweise-folge-eines-gens-a-870089.html"><i>Kreativität und Schizophrenie. Forscher enttarnen das Gen der Genies</i>.</a> <a href="Spiegel_Online" class="mw-redirect" title="Spiegel Online">Spiegel Online</a>, 8. Dezember 2012</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-:1-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Dean Simonton: <i>Artistic creativity and interpersonal relationships.</i> In: <i>Journal of Personality and Social Psychology.</i> Band 46, Nummer 6, 1984, S. 1273–1286.</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Wilhelm_Hehlmann" title="Wilhelm Hehlmann">Wilhelm Hehlmann</a>: <cite style="font-style:italic">Wörterbuch der Psychologie</cite>. 12., erg. Auflage. Kröner, Stuttgart 1974, ISBN 3-520-26912-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.au=Wilhelm+Hehlmann&rft.btitle=W%C3%B6rterbuch+der+Psychologie&rft.date=1974&rft.edition=12.%2C+erg.+Auflage&rft.genre=book&rft.isbn=3520269120&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Kr%C3%B6ner" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:3-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:3_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:3_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:3_3-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Julia Barbara Köhne: <cite style="font-style:italic">Männliche Genieformel und ihre Irritationen. Essay zur Frage weiblicher Genialität</cite>. In: Sophie Genske, Rebecca Wegmann und Annette Schuhmann (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Frauen* in der Wissenschaft. Ein kritischer Blick auf Alltags- und Arbeitswelt von Frauen im akademischen Betrieb</cite>. Potsdam 8. März 2019, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2227">10.14765/zzf.dok-2227</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/deliver/index/docId/2227/file/zo_koehne_maennliche_genieformel_und_ihre_irritationen_2019.pdf">zeitgeschichte-digital.de</a> [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=M%C3%A4nnliche+Genieformel+und+ihre+Irritationen.+Essay+zur+Frage+weiblicher+Genialit%C3%A4t&rft.au=Julia+Barbara+K%C3%B6hne&rft.btitle=Frauen%2A+in+der+Wissenschaft.+Ein+kritischer+Blick+auf+Alltags-+und+Arbeitswelt+von+Frauen+im+akademischen+Betrieb&rft.date=2019-03-08&rft.doi=10.14765%2Fzzf.dok-2227&rft.genre=book&rft.place=Potsdam" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert S. Albert, Mark A. Runco: <cite style="font-style:italic">A History of Research on Creativity</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Handbook of Creativity</cite>. Cambridge University Press, Cambridge 1998, ISBN 978-0-511-80791-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>16–32</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1017/cbo9780511807916.004">10.1017/cbo9780511807916.004</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.cambridge.org/core/books/handbook-of-creativity/history-of-research-on-creativity/C8BC0435B586BED41CD8197D2EC6EC7B">cambridge.org</a> [abgerufen am 29. September 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=A+History+of+Research+on+Creativity&rft.au=Robert+S.+Albert%2C+Mark+A.+Runco&rft.btitle=Handbook+of+Creativity&rft.date=1998&rft.doi=10.1017%2Fcbo9780511807916.004&rft.genre=book&rft.isbn=9780511807916&rft.pages=16-32&rft.place=Cambridge&rft.pub=Cambridge+University+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jochen_Schmidt_(Germanist)" title="Jochen Schmidt (Germanist)">Jochen Schmidt</a>: <i>Die Geschichte des Genie-Gedankens in der deutschen Literatur, Philosophie und Politik 1750–1945</i>. 2 Bände. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1985. Band 1, S. 15–16.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Jochen Schmidt: <i>Die Geschichte des Genie-Gedankens in der deutschen Literatur, Philosophie und Politik 1750–1945</i>. 2 Bände. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1985. Band 1, S. 364.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Mark A. Runco, Garrett J. Jaeger: <cite style="font-style:italic">The Standard Definition of Creativity</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Creativity Research Journal</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>24</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, Januar 2012, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221040-0419%22&key=cql">1040-0419</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>92–96</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1080/10400419.2012.650092">10.1080/10400419.2012.650092</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tandfonline.com/action/captchaChallenge?redirectUri=%2Fdoi%2Fabs%2F10.1080%2F10400419.2012.650092">tandfonline.com</a> [abgerufen am 10. September 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=The+Standard+Definition+of+Creativity&rft.au=Mark+A.+Runco%2C+Garrett+J.+Jaeger&rft.date=2012-01&rft.doi=10.1080%2F10400419.2012.650092&rft.genre=journal&rft.issn=1040-0419&rft.issue=1&rft.jtitle=Creativity+Research+Journal&rft.pages=92-96&rft.volume=24" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:2-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:2_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_8-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_8-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Lorraine J. Daston: <cite style="font-style:italic">Weibliche Intelligenz: Geschichte einer Idee</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Jahrbuch des Wissenschaftskollegs zu Berlin 1987/88</cite>. Nicolaische Universitätsbuchhandlung, Berlin 1989 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wiko-berlin.de/fileadmin/Jahrbuchberichte/1987/1987_88_Daston_Lorraine_Aufsatz_Jahrbuchbericht.pdf">wiko-berlin.de</a> [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Weibliche+Intelligenz%3A+Geschichte+einer+Idee&rft.au=Lorraine+J.+Daston&rft.btitle=Jahrbuch+des+Wissenschaftskollegs+zu+Berlin+1987%2F88&rft.date=1989&rft.genre=book&rft.place=Berlin&rft.pub=Nicolaische+Universit%C3%A4tsbuchhandlung" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Julia Barbara Köhne: <i>Geniekult in Geisteswissenschaften und Literaturen um 1900 und seine filmischen Adaptionen</i> Böhlau Verlag Wien. Köln. Weimar 2014, S. 13</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Julia Barbara Köhne: <i>Geniekult in Geisteswissenschaften und Literaturen um 1900 und seine filmischen Adaptionen</i> Böhlau Verlag Wien. Köln. Weimar 2014, S. 23–24</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Michael Blume: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/antoinette-brown-blackwell-eine-weibliche-antwort-auf-charles-darwin/"><i>Antoinette Brown Blackwell - Eine weibliche Antwort auf Charles Darwin.</i></a> In: <i>Natur des Glaubens.</i> 12. Juli 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4. Februar 2025</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenie&rft.title=Antoinette+Brown+Blackwell+-+Eine+weibliche+Antwort+auf+Charles+Darwin&rft.description=Antoinette+Brown+Blackwell+-+Eine+weibliche+Antwort+auf+Charles+Darwin&rft.identifier=https%3A%2F%2Fscilogs.spektrum.de%2Fnatur-des-glaubens%2Fantoinette-brown-blackwell-eine-weibliche-antwort-auf-charles-darwin%2F&rft.creator=Michael+Blume&rft.date=2010-07-12&rft.language=de-DE"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:4-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:4_12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:4_12-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Dean Keith Simonton: <cite style="font-style:italic">Creative Genius in Literature, Music, and the Visual Arts</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Handbook of the Economics of Art and Culture</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>. Elsevier, 2014, ISBN 978-0-444-53776-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>15–48</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1016/b978-0-444-53776-8.00002-7">10.1016/b978-0-444-53776-8.00002-7</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/B9780444537768000027">elsevier.com</a> [abgerufen am 8. November 2020]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Creative+Genius+in+Literature%2C+Music%2C+and+the+Visual+Arts&rft.au=Dean+Keith+Simonton&rft.btitle=Handbook+of+the+Economics+of+Art+and+Culture&rft.date=2014&rft.doi=10.1016%2Fb978-0-444-53776-8.00002-7&rft.genre=book&rft.isbn=9780444537768&rft.pages=15-48&rft.pub=Elsevier&rft.volume=2" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Simonton-Reverse-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Simonton-Reverse_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Simonton-Reverse_13-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Simonton-Reverse_13-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Simonton-Reverse_13-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Dean Keith Simonton: <cite style="font-style:italic">Reverse engineering genius: historiometric studies of superlative talent</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Annals of the New York Academy of Sciences</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1377</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 17. Mai 2016, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220077-8923%22&key=cql">0077-8923</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3–9</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1111/nyas.13054">10.1111/nyas.13054</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nyaspubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/nyas.13054">wiley.com</a> [abgerufen am 7. September 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Reverse+engineering+genius%3A+historiometric+studies+of+superlative+talent&rft.au=Dean+Keith+Simonton&rft.date=2016-05-17&rft.doi=10.1111%2Fnyas.13054&rft.genre=journal&rft.issn=0077-8923&rft.issue=1&rft.jtitle=Annals+of+the+New+York+Academy+of+Sciences&rft.pages=3-9&rft.volume=1377" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Simonton-Origins-14"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Simonton-Origins_14-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Simonton-Origins_14-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Simonton-Origins_14-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Dean Keith Simonton: <cite style="font-style:italic">Origins of Genius: Darwinian Perspectives on Creativity.</cite> Oxford University Press, New York 1999, ISBN 978-1-60256-356-8 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=LcB2kOXT-68C&oi=fnd&pg=PR7&dq=genius+definition+dean+keith+simonton&ots=GUziuhC5Yi&sig=4gXk1FwdV3LRme77LgLrEiT-KCI#v=onepage&q=%20definition%20&f=false">google.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.au=Dean+Keith+Simonton&rft.btitle=Origins+of+Genius%3A+Darwinian+Perspectives+on+Creativity.&rft.date=1999&rft.genre=book&rft.isbn=9781602563568&rft.place=New+York&rft.pub=Oxford+University+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Lange-Eichbaum: <cite style="font-style:italic">Genie, Irrsinn und Ruhm / 1, Die Lehre vom Genie.</cite> Hrsg.: Wolfgang Ritter. 7., völlig neubearb. Auflage. Reinhardt, München 1986, ISBN 3-497-01103-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.au=Wilhelm+Lange-Eichbaum&rft.btitle=Genie%2C+Irrsinn+und+Ruhm+%2F+1%2C+Die+Lehre+vom+Genie.&rft.date=1986&rft.edition=7.%2C+v%C3%B6llig+neubearb.&rft.genre=book&rft.isbn=3497011037&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Reinhardt" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Francis Galton: <cite style="font-style:italic">Hereditary genius: An inquiry into its laws and consequences.</cite> 1869, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1037/13474-000">10.1037/13474-000</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=BngwYJc1p94C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false">google.de</a> [abgerufen am 9. September 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.au=Francis+Galton&rft.btitle=Hereditary+genius%3A+An+inquiry+into+its+laws+and+consequences.&rft.date=1869&rft.doi=10.1037%2F13474-000&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Mark A. Runco, Selcuk Acar, James C. Kaufman, Lindsay R. Halladay: <cite style="font-style:italic">Changes in Reputation and Associations with Fame and Biographical Data</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Journal of Genius and Eminence</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 2015, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>50–58</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Changes+in+Reputation+and+Associations+with+Fame+and+Biographical+Data&rft.au=Mark+A.+Runco%2C+Selcuk+Acar%2C+James+C.+Kaufman%2C+...&rft.date=2015&rft.genre=journal&rft.issue=1&rft.jtitle=Journal+of+Genius+and+Eminence&rft.pages=50-58&rft.volume=1" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Mark A. Runco, James C. Kaufman, Lindsay R. Halladay, Jason C. Cole: <cite style="font-style:italic">Change in Reputation as an Index of Genius and Eminence</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Historical Methods: A Journal of Quantitative and Interdisciplinary History</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>43</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>, 30. April 2010, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220161-5440%22&key=cql">0161-5440</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>91–96</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1080/01615440903270273">10.1080/01615440903270273</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tandfonline.com/action/captchaChallenge?redirectUri=%2Fdoi%2Fabs%2F10.1080%2F01615440903270273">tandfonline.com</a> [abgerufen am 9. September 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Change+in+Reputation+as+an+Index+of+Genius+and+Eminence&rft.au=Mark+A.+Runco%2C+James+C.+Kaufman%2C+Lindsay+R.+Halladay%2C+...&rft.date=2010-04-30&rft.doi=10.1080%2F01615440903270273&rft.genre=journal&rft.issn=0161-5440&rft.issue=2&rft.jtitle=Historical+Methods%3A+A+Journal+of+Quantitative+and+Interdisciplinary+History&rft.pages=91-96&rft.volume=43" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Victor Ginsburgh, Sheila Weyers: <cite style="font-style:italic">Persistence and fashion in art Italian Renaissance from Vasari to Berenson and beyond</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Poetics</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>34</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, Februar 2006, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220304-422X%22&key=cql">0304-422X</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>24–44</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1016/j.poetic.2005.07.001">10.1016/j.poetic.2005.07.001</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0304422X05000318">elsevier.com</a> [abgerufen am 21. September 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Persistence+and+fashion+in+art+Italian+Renaissance+from+Vasari+to+Berenson+and+beyond&rft.au=Victor+Ginsburgh%2C+Sheila+Weyers&rft.date=2006-02&rft.doi=10.1016%2Fj.poetic.2005.07.001&rft.genre=journal&rft.issn=0304-422X&rft.issue=1&rft.jtitle=Poetics&rft.pages=24-44&rft.volume=34" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Dean Keith Simonton: <cite style="font-style:italic">After Einstein: Scientific genius is extinct</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Nature</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>493</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>7434</span>, 30. Januar 2013, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220028-0836%22&key=cql">0028-0836</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>602–602</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1038/493602a">10.1038/493602a</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.nature.com/articles/493602a">nature.com</a> [abgerufen am 25. September 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=After+Einstein%3A+Scientific+genius+is+extinct&rft.au=Dean+Keith+Simonton&rft.date=2013-01-30&rft.doi=10.1038%2F493602a&rft.genre=journal&rft.issn=0028-0836&rft.issue=7434&rft.jtitle=Nature&rft.pages=602-602&rft.volume=493" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jens_Jessen_(Journalist)" title="Jens Jessen (Journalist)">Jens Jessen</a>: <cite style="font-style:italic">Verkannte Genies: Schaut hin, sie leben!</cite> In: <cite style="font-style:italic"><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>, 2015 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/2015/02/klassiker-verkannte-genies-kanon">zeit.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Verkannte+Genies%3A+Schaut+hin%2C+sie+leben%21&rft.au=Jens+Jessen&rft.date=2015&rft.genre=journal&rft.issue=2&rft.jtitle=Die+Zeit" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Genieblitze und Blackouts</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>52</span>, 1987 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13526693.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Genieblitze+und+Blackouts&rft.date=1987&rft.genre=journal&rft.issue=52&rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Catherine M. Cox: <cite style="font-style:italic">The Early Mental Traits of Three Hundred Geniuses: 002</cite>. Stanford University Press, 1926.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.au=Catherine+M.+Cox&rft.btitle=The+Early+Mental+Traits+of+Three+Hundred+Geniuses%3A+002&rft.date=1926&rft.genre=book&rft.pub=Stanford+University+Press" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert S. Albert: <cite style="font-style:italic">Toward a behavioral definition of genius.</cite> In: <cite style="font-style:italic">American Psychologist</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>30</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>, 1975, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221935-990X%22&key=cql">1935-990X</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>140–151</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1037/h0076861">10.1037/h0076861</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://doi.apa.org/getdoi.cfm?doi=10.1037/h0076861">apa.org</a> [abgerufen am 15. Oktober 2019]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Toward+a+behavioral+definition+of+genius.&rft.au=Robert+S.+Albert&rft.date=1975&rft.doi=10.1037%2Fh0076861&rft.genre=journal&rft.issn=1935-990X&rft.issue=2&rft.jtitle=American+Psychologist&rft.pages=140-151&rft.volume=30" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Dean Keith Simonton: <cite style="font-style:italic">Creative productivity: A predictive and explanatory model of career trajectories and landmarks.</cite> In: <cite style="font-style:italic">Psychological Review</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>104</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 1997, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221939-1471%22&key=cql">1939-1471</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>66–89</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1037/0033-295X.104.1.66">10.1037/0033-295X.104.1.66</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://doi.apa.org/getdoi.cfm?doi=10.1037/0033-295X.104.1.66">apa.org</a> [abgerufen am 15. Oktober 2019]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=Creative+productivity%3A+A+predictive+and+explanatory+model+of+career+trajectories+and+landmarks.&rft.au=Dean+Keith+Simonton&rft.date=1997&rft.doi=10.1037%2F0033-295X.104.1.66&rft.genre=journal&rft.issn=1939-1471&rft.issue=1&rft.jtitle=Psychological+Review&rft.pages=66-89&rft.volume=104" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131206110353/http://www.vangoghgallery.com/misc/mental.html"><i>Van Gogh's Mental and Physical Health.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 6. Dezember 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.encyclopedia.com/people/literature-and-arts/italian-literature-biographies/torquato-tasso"><i>Tasso, Torquato (1544–1595)</i>.</a> In: <i>Arts and Humanities Through the Eras.</i> The Gale Group, 2005 (englisch) Biografie, kritische Rezeption; “From about 1576 until his death Tasso suffered from an intermittent psychosis.”</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thefamouspeople.com/profiles/jonathan-swift-3.php">Jonathan Swift</a></span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/economic-sciences/laureates/1994/nash-bio.html">John F. Nash Jr. - Biografie</a></span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinrich_Schmidt_(Philosoph)" title="Heinrich Schmidt (Philosoph)">Heinrich Schmidt</a> (Begr.): <cite style="font-style:italic">Philosophisches Wörterbuch</cite>. Hrsg.: Georgi Schischkoff. 22. Auflage. A. Kröner Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-520-01322-3.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.au=Heinrich+Schmidt+%28Begr.%29&rft.btitle=Philosophisches+W%C3%B6rterbuch&rft.date=1991&rft.edition=22&rft.genre=book&rft.isbn=3520013223&rft.place=Stuttgart&rft.pub=A.+Kr%C3%B6ner+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Lawrence_Kubie" title="Lawrence Kubie">Lawrence S. Kubie</a>: <cite style="font-style:italic">Psychoanalyse und Genie: Der schöpferische Prozeß</cite>. Rowohlt, Hamburg 1966.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.au=Lawrence+S.+Kubie&rft.btitle=Psychoanalyse+und+Genie%3A+Der+sch%C3%B6pferische+Proze%C3%9F&rft.date=1966&rft.genre=book&rft.place=Hamburg&rft.pub=Rowohlt" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Lawrence S. Kubie: <cite style="font-style:italic">Neurotische Deformationen des schöpferischen Prozesses</cite>. Rowohlt, Hamburg 1966.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.au=Lawrence+S.+Kubie&rft.btitle=Neurotische+Deformationen+des+sch%C3%B6pferischen+Prozesses&rft.date=1966&rft.genre=book&rft.place=Hamburg&rft.pub=Rowohlt" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Rolf Fechner: <i>„Der Wesenwille selbst ist künstlerischer Geist“ – Ferdinand Tönnies’ Genie-Begriff und seine Bedeutung für den Übergang von der <a href="Gemeinschaft_und_Gesellschaft" title="Gemeinschaft und Gesellschaft">Gemeinschaft zur Gesellschaft</a>.</i> In: <a href="Lars_Clausen" title="Lars Clausen">Lars Clausen</a>, Carsten Schlüter (Hrsg.): <i>Hundert Jahre „Gemeinschaft und Gesellschaft“</i>. Opladen 1991, S. 453–461.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Dean Keith Simonton: <cite style="font-style:italic">More method in the mad-genius controversy: A historiometric study of 204 historic creators.</cite> In: <cite style="font-style:italic">Psychology of Aesthetics, Creativity, and the Arts</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>8</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 2014, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221931-390X%22&key=cql">1931-390X</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>53–61</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1037/a0035367">10.1037/a0035367</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://doi.apa.org/getdoi.cfm?doi=10.1037/a0035367">apa.org</a> [abgerufen am 20. Juni 2019]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genie&rft.atitle=More+method+in+the+mad-genius+controversy%3A+A+historiometric+study+of+204+historic+creators.&rft.au=Dean+Keith+Simonton&rft.date=2014&rft.doi=10.1037%2Fa0035367&rft.genre=journal&rft.issn=1931-390X&rft.issue=1&rft.jtitle=Psychology+of+Aesthetics%2C+Creativity%2C+and+the+Arts&rft.pages=53-61&rft.volume=8" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans J. Eysenck: <i>Genius: The Natural History of Creativity</i>. Cambridge University Press, 1995, ISBN 0-521-48508-8, Kapitel <i>Neurophysiology og Creativity.</i> S. 260 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Shelley H. Carson: <i>Cognitive Disinhibition, Creativity, and Psychopathology.</i> In: Dean Keith Simonton (Hrsg.): <i>The Wiley Handbook of Genius</i>. John Wiley & Sons, Chichester UK 2014, <a href="https://doi.org/10.1002/9781118367377.ch11" class="extiw external" title="doi:10.1002/9781118367377.ch11">doi:10.1002/9781118367377.ch11</a></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-10" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Genie&oldid=262295919">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>